Wir auf ewig
aus ihrer Sicht

Hallo liebe Leser/innen unserer Seite.

Vorgenommen hatte ich mir keine Beziehung vor meiner OP einzugehen, da ich mir nie sicher gewesen wäre ob die Liebe zu mir nicht doch sich auf Äusserliches bezog.
Nun um ganz natürliche Bedürfnisse zu befriedigen, suchte und fand ich die eine oder andere Affäre. Das Internet bot sich dafür regelrecht an und man blieb "Herr der Lage" zumindest glaubt man das. Weshalb eine Warnung nötig:

Denkt daran, das Internet ist nicht anonym und viele gefährliche ...... tummeln sich dort. Niemand ist davor geschützt durch zu freien Umgang mit persönlichem in Gefahr zu geraten. Ihr geht ja auch nicht gerne Nachts durch einen schlecht beleuchteten Park. Oder doch?

Ich hatte Glück und bis auf einen Vorfall ( sehr beängstigend, aber nochmal glimpflich ausgegangen) viel Spass.
Nun wusste (weiß ;-) ) ich mich auszudrücken und so beeinhalteten meine Texte in dem von meinem Mann erwähnten Portal einige Passagen mit dem Wunsch nicht allein bleiben zu wollen.
Leute, die Ihre "Intelligenz" nicht am dafür vorgesehenen Platz trugen, konnten dies nicht erkennen und das war auch gut so.
Als im Dezember mein Profil der Eintrag erreichte war ich mal wieder auf "Pirsch" und auch für ein nettes niveauvolles Geplauder zu haben, dazu wohnte dieser Mann (nicht unattraktiv) sehr weit weg und ein Problem schien deshalb nicht zu erwarten.
Auch der Inhalt war nun gelinde Frech! Das konnte "Frau" nicht auf sich sitzen lassen und so begann wofür ich heute noch dankbar und über die daraus entstandene Zukunft überaus glücklich bin.

Als ich begann mich in den Mann zu verlieben, welcher so schreibt und spricht, blieb der Wunsch nach einem Treffen nicht aus. Doch so groß waren meine finanz. Mittel nicht und auch die Vernunft meldete sich gaaaanz leise, hinhören war allerdings nie meine Stärke.
Auch fragte ich meine Tochter und gute Freunde nach Ihrer Meinung und obgleich meine Entscheidung schon feststand, so schenkte ich den Ratschlägen Beachtung.
Auf der Fahrt nach Hessen hielten mich stets die gleichen Gedanken fest im Griff, wie sehe ich aus oder passen meine Haare, was werde ich tun ja wie wird er reagieren.......gefalle ich ihm. Ja ich fühlte mich wie bei meinem ersten Date. Die berühmten Schmetterlinge im Bauch? Selbst wenn dort eine Armee in den Krieg ziehe, ich hätte es zu diesem Zeitpunkt nicht gefühlt.
Dort angekommen hielt ich eine Strasse vorher und rief Ihn an um zu bitten er solle mich am Tor abholen. Angst umfing mich, keine die fürchterlich erschien, sondern eine andere ganz andere Form dieses Gefühls.
Ich näherte mich der Einfahrt zum Hof und begann zu zittern, vor allem wegen ihm denn da stand er.

Er begrüßte mich mit einem Kuss und die Frage die sich mir stellte war, wie kann es sein das dieser Mann noch allein ist. Möchte er nur spielen? Aber so hörte er sich nicht an.
Kurzum wir verbrachten super schöne Tage und ein Hin und Her der Besuche schlossen sich an. Am 14. Februar, ja Valentin toll, zog er denn zu mir.

Seit wir zusammenleben gab es Höhen und Tiefen, so wie in nahezu allen Beziehungen. Heute, gleich 2 Jahre später, steht für mich fest das es der Mann ist mit dem ich bis an mein Ende Leben möchte und mir nichts schöneres vorstellen könnte als allmorgendlich ihn zu berühren. Ihn zu lieben, für Ihn dazu sein so wie er es für mich ist und alltäglich ihn an mir zu spüren, zu schmecken und zu hören.

Nur wer wirklich liebt, kann uns verstehen. Denn dieses kraftvolle Gefühl kann nicht in Worte gefasst werden. Nur soviel: Wir würden nicht nur unser Leben für den anderen geben, wir tun es jeden Augenblick.

glg Christina

 

zuletzt aktuallisiert: 12.11.2015 15:57:20
 

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